Donnerstag, 29. Oktober 2015

Top Ten Thursday



Die 10 besten Bücher zu Halloween



Nachdem ich letzte Woche nur eine Top 1 zusammen bekommen habe, schaffe ich dieses mal tatsächlich wieder ein paar mehr, wobei auch dieses Thema nicht gerade einfach für mich war ;)








Samstag, 24. Oktober 2015

[Rezension] In einem weiten Land

Die Rechte für das Bild liegen beim Verlag.





1827: Als die junge Vianna Francis übel verleumdet wird, verlässt sie London Hals über Kopf und flüchtet nach Australien. Da sie weder Geld noch Papiere besitzt muss sie das Angebot des zwielichtigen Montague Severin annehmen: Er bietet ihr ein Zuhause, wenn sie in seinem Club reiche Männer zum Glücksspiel animiert. Schon bald verlang Severin aber mehr von Vianna. Als sie sich widersetzt, droht er ihr auf brutale Weise. Vianna ist völlig verzweifelt. Doch dann bekommt sie Hilfe von unerwarteter Seite. Aber kann sie darauf wirklich vertrauen?



Auf dieses Buch habe ich mir sehr gefreut, da schon das Cover einen bleibenden Eindruck hinterlässt und der Klappentext recht vielversprechend klingt. 
Der Schreibstil von Johanna Nicholls ist angenehm und leicht zu lesen und besonders ihre farbenprächtigen Beschreibungen der Landschaft, aber auch der landestypischen Details lassen einen nur so durch die Seiten fliegen. 
Während die Geschichte spannend und äußerst vielversprechend beginnt muss ich leider sagen, dass sie ab der Mitte deutlich an Tempo verliert und regelrecht auf der Stelle steht. Meiner Meinung nach wurde die Dreiecksbeziehung zwischen Felix, Mungo und Vianna zu sehr ausgebaut und sie nahm zu viel Raum ein. Hier hätte man das ewige Hin und Her auch deutlich kürzer halten können. Teilweise war es für mich schwer nachvollziehbar warum beide Männer so sehr um Vianna kämpfen, denn etwas derart besonderes habe ich ihn ihr nicht gesehen. 
Vianna macht eine starke Entwicklung durch im Laufe der Geschichte, allerdings nicht nur zum Positiven. Durch ihre Arbeit bei Severin wirkt sie zunehmend oberflächlicher und unfähig echte Gefühle zu empfinden. Zwar versteht sie mit der Zeit, was für ein Mensch Severin ist, aber wirklich eine Lehre daraus ziehen tut sie nicht, hatte ich das Gefühl. Immer wieder handelt sie aus meiner Sicht völlig unlogisch und nachvollziehbar und man kann einfach nur den Kopf schütteln. 
Severin wiederum ist ein Bösewicht wie er im Buche steht. Um seine Ziele zu erreichen schreckt er vor nichts zurück und geht auch über Leichen. Ein sehr unsympathischer aber dennoch toll gezeichneter Charakter. 
Am meisten gefallen hat mir jedoch Mungo. Er ist ein warmer, mitfühlender, vielschichtiger Charakter, der mir sehr ans Herz gewachsen ist. Durch ihn erlebt man nicht nur die Zustände im Gefangenenlager, sondern auch die wunderschöne Landschaft Australiens und vieles mehr. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht ihn zu begleiten. 
Ein weiterer allerdings kleiner Kritikpunkt sind die vielen unnötigen Wendungen. Durch sie hatte ich des öfteren das Gefühl, die Autorin möchte das Ende hinaus zögern. Aber warum? Ein spektakuläres Highlight am Ende blieb nämlich leider aus. Der Schluss hat mir durchaus gut gefallen, allerdings wäre noch mehr Potenzial vorhanden gewesen. 


Trotz kleinerer Schwächen bzw. Kritikpunkte hat mir "In einem weiten Land" sehr gut gefallen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Daher bin ich schon sehr auf weitere Bücher von Johanna Nicholls gespannt. 


Freitag, 23. Oktober 2015

[Aktion] Burn it or Love it




Hey meine Lieben, 

"Burn it or Love it" ist eine neue Aktion von der lieben Sonja. Jede Woche stellen die Teilnehmer Bücher vor, die sie nicht so toll fanden (Burn it) oder Bücher, die einfach großartig sind. 



Heute geht es um: Love it




"Das Kurtisanenhaus" habe ich letztes Jahr zu Weihnachten bekommen von meiner lieben Mama und sie hat mir damit eine riesige Freude gemacht. 
Zwar hat mir der Beginn des Buches nicht ganz so gut gefallen, da er sehr ausschweifend war, aber ab ca. Seite 100 ging die Geschichte dann richtig los und ich habe dieses Buch verschlungen...naja eher inhaliert könnte man fast schon sagen ;)
Amy Tan nimmt ihre Leser mit auf eine spannende, abenteuerliche aber genauso auch sehr emotionale Reise ins 20. Jahrhundert nach Shanghai. Ich kann dieses Buch wirklich jedem nur ans Herz legen, der beispielsweise auch "Die Geisha" sehr mag. 




Nun bin ich aber gespannt welches LOVE IT ihr heute habt :)


Liebe Grüße
eure


Donnerstag, 22. Oktober 2015

Top Ten Thursday



10 Bücher, aus dem Ullstein Verlag


Tja aus meiner Top Ten wird heute wohl eine Top 1 ;) 
Ich habe tatsächlich nur ein einziges Buch aus dem Ullstein Verlag und das sollte ich schleunigst ändern :)





Mittwoch, 21. Oktober 2015

[Rezension] Folter

© blanvalet-verlag.de | 2015




Die 16-jährige Mia Elston, Tocher des Kommandanten einer US-Militärbasis in der Nähe von Venedig, ist verschwunden. Capitano Katerina Tapo von der venezianischen Polizei und Holly Bolland vom US-Militär werden damit beauftragt, das Mädchen zu finden - und ihnen bleibt nicht viel Zeit. Über eine verschlüsselte Webseite tauchen Videos von Mia auf - auf einem Stuhl sitzend, gefesselt, nackt. Bildunterschriften besagen: >>Laut den USA ist der Entzug sensorischer Reize keine Folter. Ist sexuelle Erniedrigung keine Folter. Ist Waterboarding keine Folter. Sehen Sie heute Abend um 21 Uhr, wie Mia Elsten NICHT gefoltert wird.<<



"Folter" stellt den zweiten Band der "Carnivia-Trilogie" dar und lässt sich aber sehr gut als Einzelband lesen. Ich selbst kenne den ersten Band nicht und hatte aber keine Probleme der Geschichte zu folgen, da sie gut als Einzelband funktioniert. 
Vorweg möchte ich allerdings gleich einmal darauf hinweisen, dass diese Geschichte nichts für zarte Gemüter ist, da einige Foltermethoden, wie beispielsweise das Waterboarding sehr detailliert beschrieben werden. 
Der Schreibstil von Jonathan Holt ist sehr angenehm und flüssig zu lesen und man kommt zügig voran. Zwischendurch allerdings gibt es immer wieder italienische Sätze und auch viele Chatdialoge aus der virtuellen Welt Carnivia. Das Italiensche habe ich des öfteren leider nicht verstanden und die Dialoge waren teilweise überflüssig und haben mich dann doch etwas gestört. Da hätte ich mir eine andere Lösung gewünscht. 
Mit Ausnahme von Mia konnte ich zu keiner anderen Figur einen Draht finden. Sie alle sind mir eher fremd geblieben und werden mir wohl auch nicht lange in Erinnerung bleiben. Warum, weiß ich selbst nicht so genau, aber irgendwie fehlte mir das besondere Etwas, dass einen Charakter ausmacht. Mit Mia hingegen habe ich immer mitgefiebert und gehofft, ob sie rechtzeitig gerettet wird und was ihre Entführer wohl als nächstes mit ihr vorhaben. Ihr innere Stärke bewundert mich zudem sehr, denn nicht jeder trägt eine solche in sich und es war toll mit anzusehen wie sie sich nicht ihrem Schicksal hingibt sondern die Hoffnung behält und kämpft. 
Ab der Mitte hat mir dann allerdings etwas Tempo gefehlt und die Geschichte zog sich ein wenig in die Länge. Da war es dann stellenweise sehr zäh und ich musste mich durch die ein oder andere Seite quälen. Auch die letzten ca. 100 Seiten haben mir nicht mehr so ganz zugesagt wie der Beginn des Buches. Dennoch ist das Ende sehr gelungen und rahmt die Geschichte gut ein.



"Folter" ist ein durchaus lesenswerter Thriller, mit einigen Lerneffekten, der mir wohl abgesehen von den Handlungsabschnitten mit Mia nicht lange im Detail im Gedächtnis bleiben wird. 




Montag, 12. Oktober 2015

[Rezension] Das falsche Herz des Meeres

© Quellenangabe: 
https://www.randomhouse.de/Verlag/cbj-Jugendbuecher/16000.rhd




Wangerooge 1854: Die 14-jährige Leevke wird auf einem arabischen Handelsschiff von Piraten entführ. Doch der junge Kapitän Hanrib el Aniil erobert sein Schiff und bringt Leevke in einem Palast in Marokko unter. Umgeben von unermesslichem Luxus hat sie nur ein Ziel: ihrem goldenen Käfig zu entkommen! Als Hanrib sein Versprechen, für ihre Heimkerh zu sorgen, nicht hält, flieht Leevke - und eine abenteuerliche Reise quer durch Afrika und Europa beginnt. Doch Hanrib folgt ihr wie ein Schatten...




Das Cover ist mir beim Stöbern sofort ins Auge gefallen und gefällt mir ausgesprochen gut. Auch der Klappentext hat mich direkt angesprochen und so musste das Buch kurzerhand bei mir einziehen ;)
Der Schreibstil von Hilke Rosenboom ist leicht verständlich und das Buch lässt sich sehr gut lesen, wodurch ich schnell in die Geschichte hinein gefunden habe. Besonders die Beschreibungen zu Marroko's Landschaft aber auch die Paläste sind sehr eindrucksvoll und farbig aber auch detailreich, weshalb ich sofort in diese fremde Welt eingetaucht bin. 
Leevke stellt die Hauptfigur des Romans dar und nimmt somit den größten Platz ein. Leider jedoch wurde ich mit ihr überhaupt nicht warm, im Gegenteil sie hat mich irgendwann nur noch genervt. Egal ob es um Schneiderei oder das Segeln geht, immer weiß sie alles besser oder kann alles besser als Männer die bald mehr wie doppelt so alt wie sie sind und daher viel mehr Erfahrung haben sollten. Immerhin ist Leevke gerade mal 14 Jahre alt. Zudem konnte sie nichts erschüttern und kein Schicksalsschlag hat sie mitgenommen oder belastet. Das konnte ich Leevke nicht abnehmen, denn kein 14-jähriges Mädchen würde sich so Verhalten. So wurde sie für mich zu einer recht unrealistischen Person, die ich nicht gut leiden kann. 
Auch ihre beste Freundin Johanna war nicht besser. Ihr Verhalten ist ebenfalls sehr unlogisch und unwirklich. Sehr oft hätte ich sie gerne einfach gepackt und mal durchgeschüttelt, wie Leevke das mit ihr aushalten konnte ist mir ein Rätsel. 
Die Liebesgeschichte selbst kam mir etwas zu kurz, allerdings kann man darüber hinweg sehen, da Leevke zu Beginn der Geschichte noch 14 Jahre jung ist. Dennoch hätte ich mir hier gerne mehr Tiefe gewünscht. 




"Das falsche Herz des Meeres" ist eine bezaubernde Geschichte, die in das ferne Marokko einlädt und eine eindrucksvolle Kulisse bietet. Die Story lässt sich gut lesen, allerdings hätte ich mir mehr Spannung gewünscht. Dennoch ein sehr gelungenes Werk, dass ich durchaus weiter empfehlen kann!



Sonntag, 11. Oktober 2015

[Rezension] Der Thron der Finsternis

© heyne-verlag.de | 2015





Die Welt der Menschen ist in Aufruhr. Nacht für Nacht steigen die Dämonen aus der Tiefe auf, um die Bewohner der Städte und Dörfer in Angst und Schrecken zu versetzen. Seit nicht nur ein, sondern zwei Männer aufgestanden sind, um gegen die finsteren Wesen zu kämpfen un die Völker der Menschen endlich zu befreien, herrscht allerdings Krieg - denn Arlen und Jardir könnten verschiedener nicht sein. Nicht einmal ein Zweikampf der beiden konnte den Zwist beenden, doch nun müssen sie sich ihrer größten Herausforderung stellen: dem Kampf gegen die Dämonenkönigin. Gemeinsam oder allein...



Bei "Der Thron der Finsternis" handelt es sich um den vierten Band der Dämonensaga von Peter V. Brett. Bereits bei den ersten drei Bänden war meine Meinung sehr zwiegespalten. Zum einen liebe ich diese Reihe, weil ich die Grundidee der Geschichte ganz wundervoll finde und der Lebensweg einzelner Charaktere sehr spannend und höchst interessant ist. Dann aber gibt es leider immer wieder Passagen, die für die eigentliche Geschichte total unnötig sind und durch die die Geschichte unnötig in die Länge gezogen wird. Das empfand ich in diesem Band als besonders schlimm. Die gut 1000 Seiten hätten locker auf 200 Seiten gekürzt werden können und dann wäre alles inhaltlich wichtige auch erzählt gewesen. Das ganze Buch besteht überwiegend aus einem politischen Hin und Her und Teepolitik und beide Aspekte bringen die Geschichte kaum vorwärts, im Gegenteil der Großteil des Buches besteht aus belanglosem Gerede. 
Arlen habe ich ziemlich vermisst, da er praktisch gar nicht mehr auftaucht. Auch die neu eingeführten Figuren aus der nun dritten Generation können mit den Charakteren aus den Vorbänden bei weitem nicht mithalten. Sie sind farblos, unscheinbar und blass und es fehlt in ihnen komplett an Tiefe. 
Leider muss ich sagen, dass durch diesen vierten Band meine Freude an der Reihe endgültig verschwunden ist. Mir kommt es so vor als hätte der Verlag oder auch der Autor mit biegen und brechen versucht einen weiteren Zwischenband zu kreieren, um noch mehr Geld zu verdienen. Ich war selten so enttäuscht über den Verlauf einer Reihe. Ebenfalls frage ich mich wo der Thron der Finsternis sein soll, nachdem das Buch benannt wurde. Auch hier nur Fragezeichen. Anstatt dass die Geschichte fortgeführt wird und endlich ein Ende findet, bleibt man wieder nur mit offenen Fragen zurück. Zudem endet das Buch nicht nur mit einem Cliffhanger sondern direkt mitten in einem Gespräch. 




Dieser Band ist im Grunde genommen ein sinnfreier Zwischenband der gut in 200 Seiten hätte erzählt werden können. Ich war selten so enttäuscht von einer Fortsetzung und werde weitere Bände wohl nur lesen wenn die Kritiken dazu gut sind. Ansonsten ist es echt schade um die Zeit. 


Vielen Dank an Heyne für das Rezensionsexemplar!

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Heyne und enthält Werbung für "Der Thron der Finsternis" von Peter V. Brett.

Samstag, 10. Oktober 2015

[Neuzugänge] Oktober

Hey meine Lieben, 

auch diesen Monat durften wieder ein paar Werke bei mir einziehen, allerdings ist es dieses mal eine überschaubare Menge ;)
Zunächst wäre da einmal Never Knowing von Chevy Stevens. Ich liebe ihre Bücher über alles und wollte ich nun auch einmal an eines ihrer Werke auf Englisch heran wagen. Ich bin schon sehr gespannt wie die Geschichte wird und wie ich mit dem Englisch klar kommen werde. Normalerweise lese ich ja nur auf deutsch. ;)
Silo durfte ebenfalls bei mir einziehen. Das Buch habe ich vor langer Zeit einmal gelesen, aber es leider nicht in meinem Besitz gehabt. Nun gehört es endlich zu meinen Schätzen und ich freue mich schon sehr bald wieder in die Geschichte eintauchen zu können. Ich liebe dieses Buch einfach *.*
Ebenfalls mit von der Partie ist Der Pavillon der springenden Fische. Zu diesem Buch habe ich schon viel positive Kritik gelesen und ich habe mal wieder Lust auf ein Buch aus diesem Genre, da ich in letzter Zeit doch verstärkt mehr Thriller gelesen habe. 
Und zu guter letzt durfte noch Das falsche Herz des Meeres bei mir einziehen. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen und das Cover ist so wunderschön, dass ich das Buch unbedingt auch noch haben musste. Ihr kennt das oder? ;)








Habt ihr bereits schon eines der Bücher gelesen? Und wenn ja, wie hat es euch gefallen?


Liebe Grüße
eure




Freitag, 9. Oktober 2015

[Aktion] Burn it or Love it




Hey meine Lieben, 

"Burn it or Love it" ist eine neue Aktion von der lieben Sonja. Jede Woche stellen die Teilnehmer Bücher vor, die sie nicht so toll fanden (Burn it) oder Bücher, die einfach großartig sind. 



Heute geht es um: Love it



Ich habe den ersten Band der Abby Lynn Reihe stellvertretend für alle Bände genommen. Ich liebe die komplette Reihe so so so sehr!! Zum einen ist vor allem Hauptfigur Abby eine Charakter der mir beim Lesen sehr ans Herzen gewachsen ist und ich lese auch heute noch ihre Geschichte immer wieder gerne. Rainer M. Schröder gelingt es einfach wunderbar Australiens Landschaften detailliert und bildhaft zu beschreiben, dass man komplett in seinen Erzählungen versinkt und die Welt ums ich herum vergisst. Eine ganz wundervolle Reihe, die mich immer wieder aufs Neue bezaubert :)








Und nun bin ich gespannt, welches LOVE IT ihr euch heute ausgesucht habe! 


Liebe Grüße
eure

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Top Ten Thursday



10 Bücher, die bei dir aktuell ganz oben auf der Wunschliste stehen