Freitag, 30. Juni 2017

[Rezension] Die Galerie der Düfte


Sie ist mehr als nur eine Apotheke: Die ehrwürdige Officina Profumo di Santa Maria Novella inmitten der lebendigen Gassen und Plätze von Florenz ist berühmt für ihre verführerischen Düfte. Hier liegt das Aroma von Kräutern, Potpourris und edlen Seifen in der Luft. Ein himmlischer Ort, an dem die junge Münchner Apothekerstochter Johanna auf den Spuren eines legendären Dufts zwei ungleichen Brüdern begegnet. Doch während Luca zaghaft um sie wirbt, hat sie ihr Herz längst an den stürmischen Sandro verloren - der jedoch bereits einer anderen versprochen ist...


Ich durfte "Die Galerie der Düfte" über eine Hörrunde bei Lovelybooks anhören und hatte noch nie so viel Spaß bei einer gemeinsamen Hör- bzw. Leserunde. Die Autorin hat sich extrem viel Mühe gegeben und allen Teilnehmern zusätzlich viele Informationen geliefert, Fragen beantwortet und auch viele viele schöne Fotos von den Schauplätzen der Geschichte in Florenz gezeigt. Ich hatte sehr viel Spaß und habe sogar noch das ein oder andere dabei gelernt. Aber nun widme ich mich mal der Geschichte:
Zu Beginn hatte ich mit der ersten CD so meine Schwierigkeiten, da ich irgendwie nicht richtig in die Geschichte hinein gekommen bin. Aber ab der zweiten CD wurde das dann deutlich besser und zum Schluss konnte ich gar nicht mehr aufhören, der wunderschönen Stimme der Autorin zu lauschen, so sehr haben die Figuren und ihre Lebensgeschichten mich in den Bann gezogen. 
Johanna wirkte zunächst zwar schon sympathisch aber auch ein wenig naiv auf mich. Sie hat genaue Vorstellungen, wie die Dinge zu laufen haben und gestalten diese sich anders als erhofft, so ist hier zunächst nur wenig Verständnis von ihr zu erwarten. Mit der Zeit entwickelt Johanna sich allerdings weiter, lässt ihre Naivität hinter sich und gewinnt zeitgleich neues Selbstvertrauen. 
Während Johanna unglücklich in den bereits verlobten Sandro verliebt ist, bahnen sich bei Luca Gefühle für Johanna an und er wirbt zunächst vorsichtig und sanft um sie. Das klingt zunächst nach einer dieser vielen Dreiecksbeziehungen, die derzeit ja sehr in Mode sind und mir normalerweise total zum Hals raus hängen. Julia Fischer hat es allerdings ganz wunderbar geschafft, die üblichen Klischees beiseite zu schieben und eine ganz zauberhafte Liebesgeschichte zu knüpfen. 
Die Handlung spielt an zwei großen Orten. Zum einen in München, der Stadt in der Johanna lebt und dann noch in Florenz, wo Luca zusammen mit seiner Familie wohnt. Sowohl München, als auch Florenz sind sehr detailliert und facettenreich beschrieben und ich hätte mehrmals gerne meinen Koffer gepackt und mich auf eine kleine Reise begeben. Besonders auf Florenz bin ich sehr neugierig geworden. 
Neben dem Leben der Familie und den beiden Städten, lernt man aber auch sehr viel über Düfte, deren Zusammensetzung und Herstellung kennen. Ich konnte mir jeden einzelnen Duft sehr gut vorstellen und bildete mir teilweise sogar ein, ihn bei mir zu Hause riechen zu können, so sehr haben mich die Beschreibungen von Julia Fischer mitgerissen und gefesselt. 


Dieser Roman beschreibt ganz wunderbar die Lebensgeschichte zweier Familien, die eng miteinander verbunden sind. Dabei zeigt sich auch, dass man die große Liebe oft nicht auf direktem Wege trifft, sondern manchmal einige Irrungen und Umwege von Nöten sind. Ich habe das Hörbuch sehr genossen und empfehle es von Herzen gerne weiter. 



Mittwoch, 28. Juni 2017

[Rezension] Don't you cry


Eines Nachts verschwindet die junge Studentin Esther Vaughan spurlos aus ihrem Apartment in Chicago. Ihre Mitbewohnerin Quinn findet nur einen mysteriösen Brief, der sie vor die Frage stellt, wie gut sie die vermeintlich brave Frau wirklich kennt. Als sie dann noch erfährt, dass schon längst per Anzeige nach einer Nachmieterin für ihr Zimmer gesucht wird, bekommt sie langsam Angst. Quinn beginnt zu recherchieren: Was ist eigentlich aus dem Mädchen geworden, das vorher mit Esther zusammengewohnt hat? Je mehr sie erfährt, desto mehr bringt Quinn sich in tödliche Gefahr. 


Dies ist mein zweites Buch von Mary Kubica und ich wollte ihr damit eine zweite Chance geben, da mir ihr erstes Buch so gar nicht gefallen hat. Diese zweite Chance wird ziemlich sicher mein letztes Buch gewesen sein, welches ich von dieser Autorin lese. 
Besonders mit den Figuren kam ich wieder einmal so überhaupt nicht klar und sie haben mich auch stark an ihr anderes Buch interessiert. Die komplette Geschichte hindurch erleben wir (endlos lange) innere Dialoge der beiden Protagonisten Alex und Quinn. Die Perspektive wechselt hierbei meist von Kapitel zu Kapitel. 
Quinn ist die Mitbewohnerin von Esther und bei ihrem Verhalten wäre ich manchmal am liebsten ins Buch gehüpft um sie durchzuschütteln. Nachdem ihr Esther's Verschwinden auffällt, tut sie zunächst gar nichts und als sie sich dann doch tatsächlich mal Sorgen macht, was macht man da als erstes?? Genau, man durchwühlt natürlich sofort das Zimmer der anderen, warum sollte man auch versuchen sie telefonisch zu erreichen, oder auf ihrer Arbeit anrufen. Auf die Idee kommt man erst 100 Seiten später, gefühlt...
Quinn ist insgesamt gesehen, eine sehr hysterische Person, die sich überhaupt nicht rational dafür extrem kindisch benimmt und leider auch ziemlich dumme Entscheidungen trifft. 
Alex, den wir parallel kennen lernen, scheint jeden und alles in seiner Umgebung auszuspionieren. Er wirkte auf mich wie ein Stalker und hatte dadurch keinerlei Sympathiepunkte bei mir. 
Insgesamt verliert die Autorin sich bei beiden Handlungssträngen in klitzekleinen Nebensächlichkeiten, wodurch sich alles sehr sehr sehr in die Länge zieht. Dabei war mir bereits von Beginn an, als ich Alex kennen gelernt habe, klar, wie die Geschichte sich in etwa entwickeln wird. Spannung? Sucht man leider vergeblich. Ich war jedes Mal froh, wenn ein Alex-Kapitel abgeschlossen war und ich mich wieder der hysterischen Quinn zuwenden konnte, die war zumindest ein bisschen interessanter, wenn auch nicht sympathisch.
Das Ende selbst war für mich wenig überzeugend und hat in mir eher die Frage aufgeworfen, warum ich das Buch überhaupt gelesen habe. Lesevergnügen ist definitiv etwas anderes für mich. 


"Don't you cry" hat meinen Geschmack überhaupt nicht getroffen und ich möchte das Buch mit Sicherheit nicht empfehlen. Unsympathische Figuren und Handlungsstränge, die sich wie Kaugummi ziehen, haben mir jede Freude an dem Buch genommen. Ich hatte wesentlich mehr erwartet und bin sehr enttäuscht. 



Dienstag, 27. Juni 2017

Gemeinsam Lesen #67



"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Asaviel, die von Schlunzenbücher weitergeführt wird.




1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 

Ich lese aktuell "Das zweite Gesicht" von Rachel Urquhart und bin auf Seite 26/409.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Ich habe nie auf einen weltlichen Namen gehört.

3. Was willst du unbedingt zu deinem Buch loswerden. (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst)

Da ich noch ganz am Anfang bin kann ich nicht viel zum Inhalt sagen. Polly wirkt ganz sympathisch, so auf den ersten Eindruck. Zudem scheint es verschiedene Perspektiven zu geben aus denen man die Geschichte erlebt. Neugierig bin ich schon sehr auf die religiöse Gemeinde.

4. Buchblogger-Elite! Gibt es sowas? Zählst du dich dazu bzw. wie stehst du dazu?

Ich glaube nicht, dass es so etwas wie eine Blogger-Elite gibt unter uns Buchbloggern. Dafür sind wir alle viel zu unterschiedlich und ich wüsste nicht wonach man eine Elite definieren sollte. Klar gibt es größere Blogs mit vielen Followern und kleinere Blogs. Aber für mich stellen die größeren Blogs keine Elite dar. Ich mag kleinere Blogs genauso gerne wie Große. Es kommt immer darauf an, ob ich den Buchgeschmack des Bloggers teile und wie mir seine Beiträge gefallen. Mich selbst würde ich nebenbei gesagt auch nicht zu einer Elite dazu zählen ;)

Montag, 26. Juni 2017

[Neuzugänge] Wo kommen die nur alle her ;)


Hey meine Lieben, 

irgendwie kann ich mich diesen Monat mal wieder so gar nicht beherrschen und habe ziemlich viele Neuzugänge. In den letzten Tagen haben mich schon wieder vier neue Bücher erreicht und dabei wollte ich meinen SuB eigentlich nicht weiter vergrößern. Aber die Bücher klingen alle so so so toll, ich konnte mich einfach nicht beherrschen...Ihr kennt das oder? Oder?! 




Der Klappentext zu Das zweite Gesicht hat mich direkt angesprochen und ich bin neugierig wie es den beiden Kindern in der streng gläubigen Gemeinde ergehen wird. Solche Themen finde ich immer wieder spannend. 
Von Mary Kubica habe ich bereits "Girl on the train" gelesen und war damals nicht so wirklich überzeugt, eher enttäuscht. Nun wollte ich der Autorin eine zweite Chance geben und das Cover zu Don't you cry ist wirklich großartig. Gelesen habe ich das Buch bereits, wie es mir gefallen hat, erfahrt ihr in Kürze in meiner Rezension dazu. 
Die Farben des Blutes ist zur Abwechslung mal wieder ein Thriller, da das Genre gerade etwas zu kurz bei mir kommt. Ich bin mir unsicher, ob mir die Story gefallen wird, aber dennoch schon sehr gespannt darauf.
Als ich neulich mit meiner Mama bei Tedi war, gab es dort auch Bücher für zwei Euro und da konnte ich Die Sehnsuchtsvolle einfach nicht liegen lassen, zumal meine Mama das Buch gerne nach mir lesen möchte. Und bei zwei Euro kann man ja eigentlich nichts verkehrt machen ;)


Welche Bücher durften bei euch in den letzten Tagen einziehen? Kennt ihr ein paar meiner neuen Schätze? Wenn ja, wie findet ihr sie?


Alles Liebe
eure





[Rezension] Die Zwerge


Seit jeher bewachen die Zwerge den Steinernen Torweg, um das Geborgene Land, in dem Menschen, Zauberer und Elben in Frieden leben, vor den üblen Geschöpfen der Finsternis zu schützen. Doch eines Tages fällt der Wall, und blutrünstige Orks und Oger überrennen das Land. Mit ihnen kommen die Albae, grausame Wesen voller finsterer Magie - wer durch ihre Hand stirbt, kehrt als untoter Sklave des Bösen zurück. Tausend Sonnenzyklen später wehren sich die Bewohner des Geborgenen Lands immer noch verzweifelt gegen die mörderischen Horden. Stets brechen neue blutige Kämpfe aus. In diesen unsicheren Zeiten begibt sich der Zwerg Tungdil auf ein schicksalhaftes Abenteuer, in dem er den Tod finden oder zum größten Helden aller Zwerge werden wird...


"Die Zwerge" wurde mir mehrfach von einem guten Freund empfohlen und nun habe ich den Auftakt der Reihe endlich einmal gelesen. Und ich bin so so so froh, dass ich es getan habe! Das Buch ist eines der spannendsten Bücher aus dem Bereich Fantasy, welches ich je gelesen habe. Die Perspektiven wechseln zwischendurch immer wieder einmal, aber das größte Augenmerk liegt auf Tungdil, den wir bei seinem großen Abenteuer begleiten. 
Zu Beginn hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, die vielen Zwerge und ihre oftmals sehr ähnlich klingenden Namen zu unterscheiden, aber je besser man sie kennen lernt umso weniger Probleme hat es mir bereitet. 
Tungdil wächst von klein auf bei Menschen auf und daher kennt er seine eigene Rasse leider nur aus Büchern, wobei deren Inhalt oftmals nicht so ganz mit der Realität übereinstimmt, wie Tungdil im Laufe seiner Reise feststellen muss. Besonders schön war für mich, die Entwicklung die er mit der Zeit durchmacht. Ist er anfangs eher noch ein Grünschnabel, so lernt er mit der Zeit durch seine Erlebnisse aber auch Fehler und wird mehr und mehr zu einem Anführer.
Die beiden Zwergenbrüder Boindil und Boendal habe ich von Beginn an in mein Herz geschlossen. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und während der eine ab und an einmal überlegt bevor er handelt, so stürzt sich Boindil mit seiner geliebten Axt in jede Schlacht die er nur finden kann. Die beiden sorgen dabei immer wieder für humorvolle Momente. 
Neben den Zwergen lernen man aber auch Orks, Oger, Menschen, Elben und Albae näher kennen. Dabei fühlte ich mich immer wieder an Herr der Ringe von Tolkiens erinnert ohne aber den Eindruck zu haben, dass Markus Heitz etwas abgekupfert hätte. 
Die Geschichte ist sehr nah am Leser geschrieben und Markus Heitz schafft es dabei scheinbar mühelos geschickte Spannungsbögen zu knüpfen, aber auch immer wieder kleine Verschnaufspausen zu gönnen. So kann man sehr tief in die Handlung eintauchen und diese auch genießen ohne sich gehetzt zu fühlen.
Gegen Ende hin wurde das Geschehen dann ein wenig vorhersehbar, was der Spannung allerdings nicht schadet.
Ich möchte unbedingt noch daraufhin weisen, dass es immer wieder zu Schlachten und blutigen Szenen kommt, die zwar nicht extrem grausam beschrieben, aber dennoch nichts für Zartbesaitete sind. 

Alles in allem ein großartig gelungener Auftakt der Zwergen-Saga. Wer Herr der Ringe mochte, wird dieses Werk lieben. Ein Fantasy-Epos, das man unbedingt gelesen haben sollte!


Sonntag, 25. Juni 2017

Bookish Sunday #10



Hey meine Lieben, 

Bookish Sunday ist eine Aktion die von Ines ins Leben gerufen wurde. Jeden Sonntag gibt es Fragen rund um das Thema Bloggen, Bücher und Lesen, die es zu beantworten gilt. 



Liest du lieber dicke oder dünne Bücher?

Ich mag tendenziell lieber dickere Bücher, da ich bei dünnen Büchern meistens das Gefühl habe, dass sie genau dann Enden wenn es eigentlich so richtig los geht. Oder sie sind mir dann zu oberflächlich. Gerade bei Fantasy Büchern finde ich dicke Werke besser, weil ja erst einmal die Welt beschrieben werden muss und da schon einige Seiten drauf gehen. Und oftmals gibt es da dann noch fantastische Wesen, die man kennen lernt usw, da braucht man einfach ein paar Seiten mehr finde ich.



Liebe Grüße

eure

Freitag, 23. Juni 2017

[Rezension] Fliedersommer


Holly Swifts größter Traum wird wahr, als ihr eine Stelle auf Wickham Hall angeboten wird. Gemeinsam mit Ben, der Hollys Herz auf Anhieb höherschlagen lässt, organisiert sie die schillernden Sommerfeste und Hochzeiten auf dem prächtigen Anwesen, das Zeit ihres Lebens ein besonderer Ort für sie war. Doch welche Geheimnisse das Gemäuer wirklich für sie bereithält, erfährt Holly erst nach und nach...


Kennt ihr das, wenn ihr von dem Cover eines Buches hin und weg seid und dann auch noch der Klappentext einfach himmlisch klingt? Eure Erwartungen sind sehr hoch und ihr freut euch riesig, das Buch zu lesen, nur um das eine herbe Enttäuschung zu erfahren...Genauso ging es mir mit "Fliedersommer". 
Zunächst einmal möchte ich aber mit den positiven Eindrücken anfangen und das Setting ist wirklich traumhaft. Wickham Hall ist ein prächtiges Anwesen, das zum Träumen und verweilen einlädt. Besonders der Garten erscheint in einer bunten Blütenpracht und hinter jeder Ecke verbergen sich weitere wunderbare Dinge, die nur darauf warten entdeckt zu werden. 
Die Geheimnisse, von denen im Klappentext die Rede ist, haben allerdings recht wenig mit dem Gemäuer zu tun, sondern vielmehr mit Hollys Vergangenheit und die ist gar nicht so perfekt, wie die engelsgleiche Holly. 
Mit Holly stehe ich leider total auf dem Kriegsfuß. Sie benimmt sich stets perfekt und kommt bei jedem auftretenden Problem zum richtigen Zeitpunkt um die Ecke um die Situation zu retten. Außer ihr scheint niemand je ein Problem lösen zu können und ich habe mich mehrmals gefragt wie die Angestellten des Anwesens je ohne sie auskommen konnten. Holly macht einfach alles perfekt, hat stets die perfekten Einfälle und ist so gut in ihrem Job, dass man glatt vergisst, dass sie komplett neu ist und eigentlich zunächst einmal eingearbeitet werden müsste. Aber auch die anderen Figuren haben bei mir nicht wirklich punkten können. Jeder ist stets höflich und respektvoll und bahnt sich einmal Streit an, wird solange darüber diskutiert bis wirklich alles zu Tode gequatscht wurde. Dabei versucht stehts jeder einem Konflikt aus dem Weg zu gehen und alle geben sich selbst die Schuld und verhalten sich komplett unterwürfig. Das konnte ich niemandem abnehmen, denn jeder Mensch hat nun einmal Ecken und Kanten. Diese sucht man hier allerdings vergeblich. 
Nichtsdestotrotz hat die Autorin es geschafft mich bis zum Ende bei der Stange zu halten und das ist hier wirklich eine Leistung. 

Für die Grundstory, das Setting und die Atmosphäre vergebe ich drei Herzen an das Buch. Da mir alle Charaktere nur bedingt sympathisch waren und die Geschichte sich ganz anders entwickelt als im Klappentext angedeutet ziehe ich zwei Herzen ab. Holly hat mich zum Ende hin nur noch genervt, denn ihre ach so perfekte Art ist alles andere als realistisch. 


Donnerstag, 22. Juni 2017

Klappentext Donnerstag #03


Hey meine Lieben, 

die Aktion "Klappentext Donnerstag" wird von Pinkmaibooks veranstaltet. Dabei geht es darum, ein Buch nur anhand des Klappentextes vorzustellen und das Cover bewusst nicht zu zeigen. So werden Äußerlichkeiten außen vor gelassen und er Blick auf den Inhalt gerichtet. 


Runa
Autor: Vera Buck
ISBN: 978-3809026525
Verlag: Limes Verlag
Seitenzahl: 608
Preis: 19,99€

>> MAN KAM NICHT HER, UM ZU GENESEN, SONDERN UM ZU STERBEN<<

Paris 1884. In der neurologischen Abteilung der Salpêtrière-Klinik führt Dr. Charcot Experimente mit hysterischen Patientinnen durch. Seine Hypnosevorführungen locken Besucher aus ganz Europa an; wie ein Magier lässt der Nervenarzt die Frauen vor seinem Publikum tanzen. Dann aber wird Runa in die Anstalt eingeliefert, ein kleines Mädchen, das all seinen Behandlungsmethoden trotzt. Jori Hell, ein Schweizer Medizinstudent, wittert seine Chance, an den ersehnten Doktortitel zu gelangen, und schlägt das bis dahin Undenkbare vor. Als erster Mediziner will er den Wahnsinn aus dem Gehirn einer Patientin fortschneiden. Was er nicht ahnt: Runa hat mysteriöse Botschaften in der ganzen Stadt hinterlassen, auf die auch andere längst aufmerksam geworden sind. Und sie kennt Joris dunkelstes Geheimnis...



Und was denkt ihr von dem Klappentext? Kennt ihr das Buch?

Ich hätte niemals für möglich gehalten, dass dieses Buch ein Debütroman ist. Vera Buck hat nicht nur einen wundervollen Schreibstil und viel Talent, sondern auch sehr viel Liebe und harte Arbeit in die Recherchen gesteckt. Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten und ich war damals mehr als nur begeistert. 


Alles Liebe
eure


Top Ten Thursday




10 Bücher, deren Titel mit einem "M" beginnt