Montag, 14. August 2017

[Rezension] Die Gabe der Könige


Fitz ist ein Bastard, der Sohn eines Prinzen und eines Bauernmädchens. Doch schon in jungen Jahren nimmt ihn der König in seine Dienste. Noch ahnt Fitz nicht, was er für seine Treue aufgeben muss - seine Ehre, seine Liebe, sogar sein Leben!
Denn die Intrigen bei Hofe sind mannigfaltig und Fitz kann seine Augen nicht vor dem drohenden Unheil verschließen, das dem Reich droht. Doch da befiehlt ihm der König, genau das zu tun. Fitz muss sich entscheiden: Wird er gehorchen oder seinem eigenen Gewissen folgen?


"Die Gabe der Könige" ist mein erstes Werk von Robin Hobb und ich war anfangs ein wenig skeptisch ob das Buch wirklich meinen Geschmack treffen wird. Mit rund 600 Seiten ist das Buch ja auch nicht gerade dünn. 
Der Einstieg fiel mir etwas schwer, wobei ich nicht genau erklären kann warum. Es war nicht uninteressant, aber so richtig fesseln konnte mich die Geschichte auch nicht. Allerdings wurde es mit der Zeit etwas besser und ich konnte mehr in die Story eintauchen. Komplett in seinen Bann gezogen, hat das Buch mich allerdings leider zu keiner Zeit. 

Zunächst lernen wir zwei Figuren näher kennen, zum einen Burrich und zum anderen Fitz, welcher die Hauptfigur darstellt. Fitz, ein kleiner Junge, geboren als Bastard entwickelt sich über die Zeit zu einem starken jungen Mann heran. Er hatte keinen einfachen Start im Leben und ich empfand es immer wieder sehr bewundernswert wie er sich durch das Leben kämpft und nicht unterkriegen lässt. 
Burrich, ein Stallmeister, war für mich ein Highlight in der Geschichte. Er wirkt nach außen hin sehr hart und unerbittlich, hat aber tief in sich drinnen einen weichen Kern. Die Passagen mit ihm waren immer besonders interessant oder auch lustig und ich habe sie sehr genossen. 
Die Anzahl der weiteren Charaktere ist eher übersichtlich gehalten, was ich aber zur Abwechslung ganz gut finde. So musste ich nicht mehrmals in einem Anhang nachschlagen, wer wer ist, was bei dickeren Fantasy-Wälzern ja doch öfter Mal der Fall ist. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und Robin Hobb hat auf ein klassisches Gut und Böse verzichtet. Jeder Figur hat eine Vergangenheit und Geschichte, die sie geprägt hat und künftige Entscheidungen beeinflusst. 

Über die magischen Elemente in der Geschichte möchte ich nun nichts verraten, da sie sich erst mit der Zeit entwickeln und ich auf keinen Fall etwas vorweg nehmen möchte. Das könnte die Spannung kaputt machen. 
Insgesamt hat "Die Gabe der Könige" alles was ein gutes Fantasy-Werk braucht. Magische Elemente, Intrigen über Intrigen, Machtkämpfe, Freundschaften, Liebe, Freude und auch Trauer. 


"Die Gabe der Könige" hat eigentlich alles was ein gutes Fantasybuch benötigt. Das Leben von Fitz und seine Entwicklung, sowie die Intrigen und Machenschaften waren interessant und ich habe sie mit Spannung verfolgt. Richtig fesseln konnte mich dich Geschichte allerdings leider nicht, woran das lag, keine Ahnung ehrlich gesagt. Dennoch würde ich die Geschichte weiter empfehlen und auch mögliche Folgebände lesen. 



Kommentare:

  1. HI
    ich bin ja noch am Lesen, habe aber dank meiner Löffelliste für den Sommer sowie auch der Aufgabe das Buch auch heute schon leicht vorgestellt.
    Das du nur drei Sterne gibst, finde ich schade, denn das zeigt mir, dass am Ende vielleicht das Buch nicht ganz so gut ist.
    Mal abwarten, was ich dann am Ende des Buches sagen werde.

    Sei lieb gegrüßt
    Nicole

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ok vier Sterne, irgendwie sah ich gerade nur drei :´). Trotzallem bin ich jetzt gespannt, was ich am Ende sagen werde, ob sich unsere Meinungen decken werden :).
      Hab eine gute Woche

      Löschen